Alm

Schütthofalm

Unsere Alm befindet sich im schönen Wildgerlostal! Sie erstreckt sich entlang vom Durlassboden- bzw. Gerlosstausee auf 1500 Meter Seehöhe bis hinauf auf die Hochalm auf 1900 Meter Seehöhe.


Almabtrieb
Seit Jahrhunderten ist der Almabtrieb in den Alpen einer der wichtigsten Termine im bäuerlichen Jahreslauf!
Die Almen im Zillertal reichen weit über die Baumgrenze und das Vieh weidet auch auf unzugänglichen kargen "Schrofen". Wenn die Tiere dann unbeschadet wieder ins Tal zurückkehren, gibt das Anlass zum Feiern.
Es herrscht immmer eine große Anspannung bei den Bauern, wenn die mit handgebundenen Buschen, Bändern, Kränzen und Heiligentafeln geschmückten „Almkühe“ ihren Weg in die heimatlichen Ställe antreten.
Damit bringen die heimischen Bauern ihren Stolz und ihre Freude über einen guten Almsommer zum Ausdruck.

Auf Gemeinschaftsalmen, wie der unseren, erfolgt nach dem Almabtrieb im Tal der sogenannte Viehscheid, bei dem die Tiere wieder ihren Besitzern zugeführt werden.
Dann werden am Lechenhof alljährlich die ca. 100 Tiere getrennt.


Almabtrieb 2015 Video

Die Geschichte des Almabtriebs:
Ende September ist die Zeit des Almabtriebs, der mit Almkirchtagen und Dankgottesdiensten gefeiert wird und von verschiedenen Bräuchen umrankt ist. Im Sommer hatte der Bauer so viel Arbeit, daß für aufwendige Bräuche keine Zeit blieb. Erst wenn die Ernte eingebracht und das Vieh von der Alm getrieben war, konnte wieder gefeiert werden.
Der Zug der Herden von den Almen in die Dörfer bot überall im Tal einen außergewöhnlichen Anblick: Viele der Tiere, allen voran die »Kranzkuh«, trugen prunkvollen Kopfputz, Kränze und besonders geschmückte Schellriemen. Die ganze Bevölkerung freute sich. Bevor in den Bergen der Herbst mit Unwettern und Schnee bis in die hohen Lagen beginnt, werden die Rinder nach etwa 100 Tagen von den Almen ins Tal getrieben. Die Senner und Hirten trieben die Herden auf den sogenannten Scheidplatz, auf dem ein großes Gatter stand. Dort wurden die Tiere einzeln aus der Herde "ausgeschieden" und in die Obhut ihrer Besitzer gegeben. Daher kommt der Name Viehscheid. Die Rückgabe des Jungvieh und der Milchkühe an ihre Besitzer ist ein feierlicher Akt, der in den bergnahen Orten als großes Volksfest-Almkirchtag gefeiert wurde.
Der traditionelle Viehscheid zählte für die Bauern immer zu den wichtigsten Terminen im Jahr. Die Tradition kann etwa 1500 Jahre zurückverfolgt werden und hat ihren Ursprung im Allemanischen. Schon damals trieben die Hirten das Jungvieh vor dem ersten Schnee zu Tal.



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